Deutschland diskutiert A?ber Tierwohl, Ebermast und Antibiotika

In Deutschland werden EU-weit die meisten Schweine gehalten. Derzeit tut sich bei unseren Nachbarn viel bei Themen wie Tierwohl, Ebermast, Antibiotika und Lohndumping. Wie wirkt sich das auf A�sterreich aus?

Momentan werden in Deutschland Themen wie Tierwohl, Ebermast undAntibiotikaverbrauch diskutiert. Buchten mit rund 12 Schweinen, FlA?ssigfA?tterung, Quertrog. Auf den ersten Blick ein ganz normaler Schweinemastbetrieb. Doch auf den zweiten Blick sieht man, dass nur weibliche Mastschweine in der Bucht sind. SchweinemA�ster Heinrich
Kruthaup sagt: “Wir kA�nnen auch weiter nach hinten gehen. Da sind die Eberbuchten.” Herr Kruthaup bekommt seit
fA?nf Jahren nur mehr nicht-kastrierte Ferkel. Er kommt gut mit den Ebern zurecht und schA�tzt vor allem die hA�here
Futterverwertung im Vergleich zu den Kastraten.

Auf dem Betrieb Kruthaup stehen 6.000 von 28,3 Mio. Schweinen, die insgesamt in Deutschland gehalten werden. Die A�sterreichischen Schweinebauern halten rund ein Zehntel des deutschen Schweinebestandes: 2,9 Mio. StA?ck. MomentanA�werden in Deutschland Themen wie Tierwohl, Ebermast und Antibiotikaverbrauch diskutiert. Was im Land mit dem EU-weit hA�chsten Schweinebestand passiert, wirkt sich auch auf die anderen Schweinehalter der EU aus.

Tierwohl

In Deutschland wird das Thema Tierwohl heiAY diskutiert. Mehrere Schlachtunternehmen haben sogenannte Tierwohl-Labels auf den Markt gebracht. Der Landwirt, der am Label teilnimmt, erfA?llt hA�here Auflagen wie z.B. mehr Platz oder Einstreu und bekommt dafA?r mehr Geld. Die ISN (Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands) schA�tzt den
Marktanteil der A?ber Label vermarkteten Schweine auf 2a��3 %. Diese Programme sind vergleichbar mit z.B. Gustino-Stroh in A�sterreich. Mehr Vergleiche zwischen den deutschen und A�sterreichischen VerhA�ltnissen bei den Themen Ebermast, A�ffentlichkeitsarbeit, Antibiotika und Lohndumping lesen Sie in Landwirt, Ausgabe 21.