Die belgische Supermarktkette Delhaize steigt komplett auf Eberfleisch um

Zu diesem Zweck wird die Supermarktkette mit einem. Netzwerk von mehr als 200 belgischen Schweinezüchtern zusammenarbeiten. Dies gab Vilt, das Informationszentrum für Land- und Gartenbau in Belgien, bekannt.

Das Netzwerk von Schweinezüchtern, Schlachtern, Fleischverarbeitern und Viehvutterbetrieben (Healthy Farmers Association) wird Schweinefleisch einer bestimmten Schweinerasse produzieren (Piétrain-Endstufeneber, in Kombination mit eigenen Muttertieren). Das kommt dem Geschmack zugute. Außerdem wird das Fleisch saftiger. Die Tiere bekommen ein Spezialfutter, unter anderem mit lokalem Getreide und Leinsamen.

Zuschlag für Mehrkosten

2014 führte Delhaize das Label „Besser für alle“ ein. Die Supermarktkette verfolgt mit diesem Programm ehrgeizige Ziele. Die Entscheidung, auf Eberfleisch umzusteigen, ist die neueste Maßnahme in dem Programm zur Förderung des Tierwohles. Die Schweinezüchter, die daran teilnehmen, bekommen zur Deckung der Mehrkosten eine Vergütung von 3,68 € pro geliefertem Schwein. Die belgische Politik reagierte positiv auf den Schritt von Delhaize. Ben Weyts, der flämische Minister für Tierwohl, spricht von einer Vorbildfunktion auf dem belgischen Markt. In Deutschland sind bereits eine Reihe Supermärkte auf Eberfleisch umgestiegen.

Geruchsdetektor an der Schlachtstraße

Der Chance auf „Schweine mit einem strengen Geruch“ versucht Delhaize mit Hilfe eines Geruchsdetektors an der Schlachtstraße entgegenzuwirken. Jede Woche werden für Delhaize 6.000 bis 8.000 Schweine geschlachtet. Den eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei etwa 2 % um Schweine mit einem abweichendem Geruch.

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