Ausstieg aus betA�ubungsloser Kastration ist gut vorbereitet

Der Verzicht auf die betA�ubungslose Ferkelkastration befindet sich auf einem guten Weg. So lautete das Fazit einer Fachtagung in Berlin, organisiert von QS und dem BundesernA�hrungsministerium.

Mit konzentrierter Forschungsarbeit und vielfA�ltigen praktischen Erfahrungen in der Schweinehaltung gab es in den letzten Jahren groAYe Fortschritte bei der Suche nach Alternativen zur betA�ubungslosen Kastration. Dieses Fazit zogen rund 200 Vertreter aus Forschung, Politik und Praxis auf der Fachtagung a�zVerzicht auf die betA�ubungslose Ferkelkastration”.
Laut QS ist die Mast von Jungebern heute durchaus in der Praxis angekommen. Vertreter der Landwirtschaft hA�tten auAYerdem dargelegt, dass immer mehr Landwirte – eine gute Vorbereitung vorausgesetzt – in die Jungebermast
einsteigen wollten.

Mehr Forschung nA�tig

Die Experten waren aber auch einig, dass die Alternativverfahren wie die Jungebermast, die Kastration per Impfung oder der Einsatz von Narkosemitteln bei der Kastration weiter zu erforschen seien und praktisch untermauert werden
mA?ssten. Vorsitzender Heinrich Dierkes von der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) warnte davor, mit einem A?bereilten Ausstieg aus der Kastration ungewollt einen Strukturwandel in Landwirtschaft und Verarbeitung in Gang zu setzen. Solche Probleme dA?rfen laut PrA�sident Thomas SchrA�der vom Deutschen Tierschutzbund (DTB) aber kein Grund sein, den Ausstieg aus der betA�ubungslosen Ferkelkastration noch lange hinauszuschieben.

Technische LA�sungen schwierig

Laut Robert RA�mer von der QS GmbH sollte sowohl fA?r konventionelle als auch fA?r A�kologische Schweinehalter die Kastration unter BetA�ubung als Alternative zum bisherigen Verfahren weiterentwickelt werden. Jungmasteber mit Geruchsabweichungen am Schlachtband zu erkennen, lieAYe sich heute bereits umsetzen, hA�tten Vermarkter erklA�rt. Eine technische LA�sung zur Detektion sowie das Festlegen mA�glicher Grenzwerte zur GeruchsabweichungA�seien allerdings noch schwierig.

 
Quelle: Allgemeine Fleischer Zeitung, 04.07.2013 a�� siehe weiter